Die meisten KI-Strategien erzeugen gerade genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollen: Klarheit.

Sie erzeugen Überforderung.

Strategiepapier.
Roadmap.
Arbeitskreis.

Und trotzdem bleibt eine Frage im Raum:

Was machen wir eigentlich konkret mit KI?

Viele Unternehmen hängen deshalb gerade zwischen zwei Extremen:

KI-Aktionismus und KI-Lähmung.

Die einen starten fünf Pilotprojekte gleichzeitig.
Die anderen diskutieren seit Monaten über Strategie.

Und viele Führungskräfte spüren gerade etwas dazwischen:

Überforderung.

Zu viele Tools.
Zu viele Meinungen.
Zu viele Versprechen.

Im Podcast „Mittelstand hautnah“ mit Christian Rahn haben wir genau darüber gesprochen.

Über das Gefühl, dass sich gerade alles schneller bewegt, als man es sauber einordnen kann.

Und darüber, dass Überforderung zunächst einmal völlig normal ist.

Niemand muss heute schon alles verstanden haben.

Die entscheidende Frage ist eine andere:

Wie führen wir durch dieses KI-Chaos, ohne dass unsere Organisation zwischen Aktionismus und Stillstand hängen bleibt?

Das KI-Aktionismus-Paradox

Wir sehen gerade in vielen Unternehmen ein Muster.

Drei typische Reaktionen auf KI:

1. KI-Aktionismus

Fünf Pilotprojekte gleichzeitig.
Neue Tools jede Woche.
Viel Bewegung – wenig Ergebnis.

2. KI-Strategie-Lähmung

Workshops.
Roadmaps.
Strategiepapiere.

Und trotzdem passiert operativ nichts.

3. KI-Entscheidungsmodus

Ein klares Problem.
Ein konkretes Experiment.
Eine Entscheidung nach zwei Wochen.

Nicht perfekt.
Aber real.

Genau hier liegt das Paradox:

Je mehr Organisationen versuchen, KI mit klassischen Strategieprozessen zu kontrollieren, desto größer wird oft die Überforderung.

Denn am Ende fehlt nicht die PowerPoint.
Es fehlt die Erfahrung.

Zwischen KI-Aktionismus und KI-Lähmung entsteht Überforderung.
Fortschritt beginnt erst im KI-Entscheidungsmodus.

Mut zur KI These #10

Wenn du beim Lesen gerade an dein eigenes Unternehmen denkst – oder an eine Person, die genau zwischen KI-Aktionismus und KI-Lähmung pendelt:

Schicke diesen Impuls weiter.

Vielleicht hilft genau dieses Modell gerade dabei, wieder Klarheit in die Diskussion zu bringen.

OpenClaw Update: Wenn KI plötzlich echte Arbeit erledigt

Im letzten Newsletter haben wir euch von Philipps OpenClaw‑Experiment erzählt.

Die Kurzversion damals: Ein Open‑Source‑KI‑Agent, der nicht nur antwortet – sondern tatsächlich Aktionen am Computer ausführt.

Viele haben darauf geantwortet: „Klingt spannend – aber auch ziemlich kompliziert.“

Ehrliche Antwort: Ist es auch.

Und genau hier schließt sich der Kreis zum Thema Überforderung.

Auch bei uns fühlt sich KI manchmal chaotisch an.
Auch wir sitzen vor neuen Tools und denken: Okay… wo fangen wir hier eigentlich an?

Trotzdem gilt für uns ein Prinzip aus dem Buch:

Machen ist wie wollen – nur krasser.

Also haben wir weitergemacht.

Philipp hat sich OpenClaw auf einem Test‑Laptop installiert. Nicht auf dem Hauptrechner. In einer isolierten Umgebung.

Und ja: Die Installation hat fast zehn Stunden gedauert.

Docker. Dependencies. Dokumentation. Fluchen. Neustarten.

Ganz ehrlich: Das war kein glamouröses KI‑Experiment.

Aber genau hier passiert Lernen.

Und dann passierte etwas, das wir so nicht erwartet hatten.

Denn sobald das Setup lief, wurde plötzlich sichtbar, was KI‑Agenten wirklich bedeuten.

Nicht nur Texte generieren.
Nicht nur Fragen beantworten.

Sondern digitale Arbeit ausführen.

Wir haben damit einen sehr realen, sehr nervigen Alltagsprozess automatisiert:

Bei ChaletWK müssen wir für Buchungen die Gästeinformationen ins Meldesystem des Tourismusverbands am Wilden Kaiser eintragen. In der Hochsaison reden wir von bis zu 40 Eingaben pro Woche.

Namen. Anreden. Nationalitäten. Adressen. Geburtsdaten.
Alles Feld für Feld.

Kein CSV‑Import.
Kein Excel‑Upload.
Einfach stumpfe Klickarbeit.

OpenClaw hat das übernommen.

OpenClaw hat sich eingeloggt, die Anleitung im Portal gelesen, die Excel-Datei aus Apple Mail geholt – und alle Gästedaten automatisch eingetragen.

Damit werden dann Kurtaxe, Wilder Kaiser Card und die weiteren Schritte für unsere Gäste ausgelöst.

Ganz ehrlich: Das ist irre.

Nicht, weil es eine coole Demo ist.

Sondern weil hier sichtbar wird, wohin die Reise geht:

Die nächste Welle ist nicht nur KI, die Texte schreibt.
Die nächste Welle ist KI, die digitale Arbeit ausführt.

Formulare.
Portale.
Routineprozesse.

Und plötzlich wird sichtbar:

KI verändert nicht nur Tools.

KI verändert, wie Arbeit organisiert wird.

Unser Gewinnspiel zum Buchstart

In 10 Tagen, am 19. März 2026, erscheint unser Buch „Mut zur KI“ im GABAL Verlag. Es ist bereits bei Amazon vorbestellbar.

Mut braucht manchmal auch eine Belohnung.

Deshalb haben wir uns gedacht: Wenn schon Launch – dann richtig.

Wir verlosen etwas, das uns persönlich viel bedeutet:

3 Aufenthalte im ChaletWK am Wilden Kaiser.

Der Gewinn:

3 x 2 Übernachtungen im ChaletWK
im Oktober oder November 2026
für bis zu 14 Personen, komplett kostenfrei –
inklusive Endreinigung und Kurtaxe.

Der Aufenthalt kann innerhalb von Oktober oder November 2026 frei gewählt werden – je nach Verfügbarkeit im aktuellen Airbnb‑Kalender des ChaletWK.

Warum wir das machen:

Wir wollen zum Buchstart nicht nur Verkäufe.

Wir wollen Leser:innen, die das Buch wirklich in die Hand nehmen.

So nimmst du teil*:

1. Buch vorbestellen oder kaufen
Bestelle oder vorbestelle bis zum 26.03.2026 unser Buch „Mut zur KI“.

2. Bestellnachweis schicken
Schicke uns deine Bestellbestätigung / deinen Kassenzettel / einen Screenshot an [email protected].

3. Automatisch im Lostopf landen
Alle gültigen Einsendungen bis 26.03.2026, 23:59 Uhr nehmen automatisch an der Verlosung teil.

Die drei Gewinner:innen ziehen wir am 30.03.2026 per Zufallsprinzip.

Unter allen fristgerecht eingegangenen gültigen Teilnahmen verlosen wir am 30.03.2026 die drei Aufenthalte im ChaletWK.

Und was uns darüber hinaus natürlich riesig freuen würde:

Wenn du nach Erhalt des Buchs ein Selfie mit dem Buch auf LinkedIn postest und den Hashtag #mutzurki nutzt. Das ist keine Pflicht und hat keinen Einfluss auf deine Gewinnchance – aber es hilft uns sehr, das Buch sichtbar zu machen.

Ebenso freuen wir uns natürlich sehr über eine Amazon-Rezension, wenn dir das Buch gefallen hat. Auch das ist freiwillig und keine Voraussetzung für die Teilnahme am Gewinnspiel.

Die drei Gewinner:innen werden nach der Auslosung per E-Mail informiert.

Infos zum ChaletWK findet ihr unter www.chaletwk.com oder auf Airbnb unter airbnb.de/h/chaletwk.

Ausblick auf nächste Woche

Montag ist Mut-Tag.
Und manchmal lernt man mehr aus einem gescheiterten KI-Projekt als aus zehn Strategiepapiere.

Nächste Woche schauen wir uns einen echten KI-Fehler aus der Praxis an.

Ein Projekt, das mit viel Energie gestartet ist – und trotzdem komplett am Ziel vorbeiging.

Und vor allem: Welche Führungsentscheidung den Unterschied gemacht hätte.

Fandest du die Informationen hilfreich?

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* Gewinnspiel & Datenschutz: Veranstalter des Gewinnspiels und datenschutzrechtlich Verantwortlicher ist PEPATO GROUP GmbH, Barer Str. 48, 80799 München ([email protected]). Verlost werden 3 x 2 Übernachtungen im ChaletWK am Wilden Kaiser für einen frei wählbaren Aufenthalt im Oktober oder November 2026, jeweils für bis zu 14 Personen, inklusive Endreinigung und Kurtaxe. Die Terminvereinbarung erfolgt nach der Auslosung und nach Verfügbarkeit; maßgeblich ist der jeweils aktuelle Airbnb-Kalender des ChaletWK. An- und Abreise sowie sonstige persönliche Kosten tragen die Gewinner:innen selbst. Teilnahmeschluss ist der 26.03.2026, 23:59 Uhr MEZ. Die Teilnahme erfolgt durch den Kauf bzw. die Vorbestellung des Buchs „Mut zur KI“ und die fristgerechte Übersendung eines Bestellnachweises per E-Mail an [email protected] (maßgeblich ist der Zeitstempel im Posteingang des Empfängers). Die Auslosung erfolgt am 30.03.2026 per Zufallsprinzip unter allen fristgerecht eingegangenen gültigen Teilnahmen. Die Teilnahme ist nur einmal pro Person möglich. Die Gewinner:innen werden per E-Mail benachrichtigt. Eine Barauszahlung, ein Umtausch oder eine Übertragung des Gewinns ist ausgeschlossen. Der freiwillige Post eines Buch-Selfies auf LinkedIn mit dem Hashtag #mutzurki sowie eine freiwillige Amazon-Rezension sind keine Teilnahmevoraussetzung und haben keinen Einfluss auf die Gewinnchance. Die im Rahmen des Gewinnspiels übermittelten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels und zur Benachrichtigung der Gewinner:innen verwendet.

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